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Zurück nach Krankheit und Rückschlägen – der Weg Richtung Ironman geht weiter - Druckversion

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Zurück nach Krankheit und Rückschlägen – der Weg Richtung Ironman geht weiter - timo_tri - 10.05.2026

Die letzten Wochen waren ehrlich gesagt ein ziemliches Auf und Ab.

Nach dem Marathon war ich erstmal komplett platt. Danach bewusst eine ruhigere Woche eingelegt, langsam wieder ins Training gestartet … und direkt krank geworden 😅

Dann endlich wieder ein paar richtig gute Tage gehabt – Motivation hoch, Körper fühlt sich besser an … nur um nach dem Schwimmbad direkt wieder flachzuliegen 😂

Irgendwann reicht’s dann auch mal.

Aber inzwischen geht’s deutlich besser und ich hoffe, dass ich ab Montag endlich wieder richtig durchstarten kann. Und ehrlich gesagt: Ich freue mich brutal drauf.

Die nächsten Wochen werden nämlich richtig spannend.

Für mich geht’s jetzt erstmal in eine Art selbstgebautes „Trainingslager“ 😄
Eigentlich fahren wir zur Hochzeit der Schwester meiner Lebensgefährtin – aber natürlich kommt das Rennrad mit, das Wohnmobil ist startklar und der Neo hängt auch schon bereit.

Trainiert wird irgendwo zwischen Hochzeit, Reisen, Alltag und spontanen Sessions, wann immer es eben geht.

Und genau das macht diese ganze Journey Richtung Ironman für mich gerade so besonders:

Keine perfekten Bedingungen.
Kein Profi-Alltag.
Sondern der Versuch, diesen Traum irgendwie in ein normales Leben einzubauen.

Genau das möchte ich hier im Forum festhalten – ehrlich, ungefiltert und mit allen Höhen und Tiefen.

Und ich freue mich wirklich über jeden Einzelnen hier. Auch wenn das Forum aktuell noch klein ist: Genau deshalb fühlt sich jeder Austausch gerade besonders an 🙏

Jetzt würde mich interessieren:

Wie liefen eure letzten Wochen so?
Läuft euer Training gerade oder kämpft ihr auch mit Rückschlägen, Krankheiten oder Motivationslöchern?


RE: Zurück nach Krankheit und Rückschlägen – der Weg Richtung Ironman geht weiter - PatrickSchaefer - 10.05.2026

Wie die fleißigen Follower unseres WhatsApp Kanals ja wissen, bin ich gerade auf Mallorca. Und mal ehrlich: Was kann man auf Mallorca besser machen als trainieren? 😄

Die ersten Tage liefen auch richtig gut. Gerade im Wasser hatte ich ein super Gefühl, aufs Laufen hab ich mich mega gefreut und die Motivation war komplett da. Tja… und dann kam nach drei Tagen der Infekt. 😅

Sowas zieht einen mental schon ganz schön runter. Vor allem, wenn man eigentlich genau da ist, wo man trainieren will, das Wetter passt und der Kopf Bock hat. Sich dann komplett rauszunehmen, obwohl man genau weiß, dass es vernünftig wäre, ist ehrlich gesagt brutal schwer. Man redet sich dann ein „eine lockere Einheit geht schon“ oder „ich geh nur kurz ins Becken, das fühlt sich bestimmt gut an“ und ehe man sich versieht, macht man halt doch wieder was. Nicht schlau, ich weiß. 😄

Krankheit gehört leider irgendwie dazu, auch wenn’s maximal nervt. Umso wichtiger ist wahrscheinlich, daraus zu lernen und dem Körper auch wirklich mal die Chance zu geben, sauber durchzuregenerieren.

Zum Glück geht’s inzwischen deutlich bergauf und ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder vernünftig loslegen kann.

Dieses ständige Auf und Ab kennen hier bestimmt einige. Deshalb würde mich interessieren: Seid ihr bei Infekten knallhart vernünftig oder auch eher Team „vielleicht geht ja doch eine lockere Einheit“? 😅


RE: Zurück nach Krankheit und Rückschlägen – der Weg Richtung Ironman geht weiter - timo_tri - 13.05.2026

Kontrollierter Wiedereinstieg nach Kra
Nach ein paar Tagen Krankheit bin ich jetzt wieder vorsichtig ins Training eingestiegen. Erst eine lockere Radausfahrt, danach der erste Lauf und morgen steht eine ruhige Schwimmeinheit an.

Interessant war vor allem das Körpergefühl:
Die Beine fühlten sich überraschend gut an und die Grundfitness scheint weiterhin da zu sein. Gleichzeitig merkt man aber noch, dass das System nicht ganz vollständig zurück auf Normalniveau ist – vor allem Atmung und allgemeine Belastungsverarbeitung wirken noch etwas sensibler als gewohnt.

Die Daten aus den Einheiten zeigen insgesamt aber ein positives Bild:
keine wirklichen Einbrüche, stabile Belastungsverträglichkeit und ein kontrollierter Wiedereinstieg ohne Überziehen.

Genau deshalb bleibt der Fokus jetzt erstmal auf:
- lockeren aeroben Einheiten,
- sauberem Belastungsaufbau,
- Recovery,
- Schlaf,
- Hydration
- und dem richtigen Timing für die ersten intensiveren Reize.

Nach Krankheit ist Geduld meistens die bessere Investition als zu frühes HIT-Training.

Jetzt heißt es: Schritt für Schritt zurück in den normalen Rhythmus.