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Mein erster Triathlon und die Vorbereitung – Sprintdistanz - Druckversion

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Mein erster Triathlon und die Vorbereitung – Sprintdistanz - timo_tri - 12.08.2026

Ich dachte mir, ich schreibe mal wieder ein kleines Update, weil aus „ich probiere Triathlon mal aus“ inzwischen doch ein ziemlich ernstes Projekt geworden ist.

Am 15.08. steht meine erste Sprintdistanz an: 400 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen.

Klingt erstmal überschaubar. Aber sobald man die drei Sachen kombiniert, merkt man ziemlich schnell, dass kurz nicht automatisch locker bedeutet.

Vom Laufen komme ich ursprünglich und da fühle ich mich weiterhin am sichersten. Auf dem Rad habe ich in den letzten Wochen extrem viel gelernt, vor allem was Pacing angeht. Ich habe mittlerweile ziemlich genau im Kopf, wie ich die 20 km angehen will. Mehr verrate ich dazu aber lieber nicht. 😄

Beim Schwimmen war am Anfang wahrscheinlich die größte Baustelle. Mittlerweile ist das aber schon eine ganz andere Welt als vor ein paar Monaten.

Ich bin zwar noch weit davon entfernt, mich als Schwimmer zu bezeichnen, aber ich habe inzwischen nicht mehr dieses Gefühl von „hoffentlich überlebe ich die Strecke irgendwie“.

Ich kann mittlerweile längere Abschnitte sauber durchziehen, werde effizienter und merke immer mehr, dass Technik im Wasser einfach brutal viel ausmacht.

Die letzten Wochen waren trotzdem nicht komplett glatt.

Mein Knie hat sich immer wieder gemeldet und zuletzt so deutlich, dass ich sogar ein Lauftraining abbrechen musste.

Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht:
„Komm, noch ein bisschen. Das geht schon.“

Mittlerweile denke ich eher:
Wenn der Körper heute Nein sagt, bringt es nichts, ihm mit Gewalt ein Ja reinzudrücken.

Beim Schwimmen hatte ich auch so einen Tag. Geplant waren 2500 Meter, nach 1500 war klar: Das wird heute nichts Vernünftiges mehr. Also Cut gemacht und fertig.

Und ganz ehrlich: Genau sowas fällt mir inzwischen fast schwerer als irgendeine harte Einheit.

Einfach aufzuhören.

Nicht weil man faul ist, sondern weil man merkt, dass mehr heute keinen Sinn mehr macht.

Wahrscheinlich ist das auch eine der größten Sachen, die ich aus der Vorbereitung mitnehme:

Nicht jede Einheit muss ein Test sein.
Nicht jeder Tag muss zeigen, wie fit man ist.
Und vor allem nicht in der letzten Woche.

Jetzt geht es eigentlich nur noch darum, frisch an die Startlinie zu kommen.

Beim Gewicht mache ich aktuell übrigens auch keinen Stress mehr. Ich komme ursprünglich von fast 97 kg und liege inzwischen irgendwo um die 70 kg. In den letzten Tagen ist mir ziemlich egal, ob die Waage mal ein bisschen mehr zeigt.

Speicher vollmachen, ordentlich essen und fertig.

Wenn da eine Waffel oder Süßigkeiten dabei sind, dann ist das eben so. 😄

Ich will am 15.08. nicht möglichst leicht am Start stehen.

Ich will möglichst bereit am Start stehen.

Und ganz ehrlich:
Ich habe richtig Bock auf das Ding.

Mal schauen, was passiert.