Hallo zusammen,
bei uns im Betrieb (Textildruck in Berlin) landen regelmäßig Anfragen von Lauf- und Triathlon-Vereinen für Finisher- und Team-Shirts. Da ich hier selbst mitlese, mal die Praxis-Erfahrungen aus Sportler-Sicht zusammengefasst – vielleicht spart es dem einen oder anderen Verein Frust:
Das größte Problem: Funktionsmaterial ≠ Baumwolle.
Auf Polyester/Mischgewebe (typisch für Laufshirts) hält klassischer Plastisol-Siebdruck schlechter – er liegt auf, wird bei viel Bewegung rissig und fühlt sich "gummiert" an. Deutlich besser für Sporttextilien:
- DTF-Transfer: dünn, dehnbar, waschbeständig bei 40 °C, funktioniert auf fast allen Materialien – aktuell unsere Empfehlung für Funktionskleidung, auch schon ab kleinen Stückzahlen.
- Sublimationsdruck (nur bei 100 % Polyester/weiß): Druck geht ins Material ein, man spürt nichts, hält ewig – aber keine Baumwolle möglich.
- Siebdruck mit weichen, atmungsaktiven Farben (z. B. wasserbasiert/Discharge) für Baumwollshirts.
Platzierung bei Triathlon/Laufen:
Vereinslogo Brust links (klein, ca. 7–8 cm), Sponsor/Name groß am Rücken. Wichtig: nicht über die Seitennaht oder in den Achselbereich drucken – da reibt es beim Laufen und die Farbe bricht. Bei enganliegenden Shirts (Race-Fit) dehnt sich der Druck mit, hier besonders dünne Transfers nehmen.
Haltbarkeit & Pflege:
Der häufigste Fehler: Shirts nach dem Lauf heiß waschen oder in den Trockner. Empfehlung: auf links, 30–40 °C, kein Weichspüler, nicht über den Druck bügeln. So hält ein sauber verarbeiteter DTF-/Sublimationsdruck problemlos 50+ Wäschen.
Mich interessiert von eurer Seite: Habt ihr bei Vereins- oder Finisher-Shirts schon schlechte Erfahrungen mit abblätternden Logos gemacht? Und wie wichtig ist euch das Material beim Tragen – merkt ihr einen Unterschied zwischen bedruckten und unbedruckten Funktionsshirts?
Viele Grüße
Gilbert
bei uns im Betrieb (Textildruck in Berlin) landen regelmäßig Anfragen von Lauf- und Triathlon-Vereinen für Finisher- und Team-Shirts. Da ich hier selbst mitlese, mal die Praxis-Erfahrungen aus Sportler-Sicht zusammengefasst – vielleicht spart es dem einen oder anderen Verein Frust:
Das größte Problem: Funktionsmaterial ≠ Baumwolle.
Auf Polyester/Mischgewebe (typisch für Laufshirts) hält klassischer Plastisol-Siebdruck schlechter – er liegt auf, wird bei viel Bewegung rissig und fühlt sich "gummiert" an. Deutlich besser für Sporttextilien:
- DTF-Transfer: dünn, dehnbar, waschbeständig bei 40 °C, funktioniert auf fast allen Materialien – aktuell unsere Empfehlung für Funktionskleidung, auch schon ab kleinen Stückzahlen.
- Sublimationsdruck (nur bei 100 % Polyester/weiß): Druck geht ins Material ein, man spürt nichts, hält ewig – aber keine Baumwolle möglich.
- Siebdruck mit weichen, atmungsaktiven Farben (z. B. wasserbasiert/Discharge) für Baumwollshirts.
Platzierung bei Triathlon/Laufen:
Vereinslogo Brust links (klein, ca. 7–8 cm), Sponsor/Name groß am Rücken. Wichtig: nicht über die Seitennaht oder in den Achselbereich drucken – da reibt es beim Laufen und die Farbe bricht. Bei enganliegenden Shirts (Race-Fit) dehnt sich der Druck mit, hier besonders dünne Transfers nehmen.
Haltbarkeit & Pflege:
Der häufigste Fehler: Shirts nach dem Lauf heiß waschen oder in den Trockner. Empfehlung: auf links, 30–40 °C, kein Weichspüler, nicht über den Druck bügeln. So hält ein sauber verarbeiteter DTF-/Sublimationsdruck problemlos 50+ Wäschen.
Mich interessiert von eurer Seite: Habt ihr bei Vereins- oder Finisher-Shirts schon schlechte Erfahrungen mit abblätternden Logos gemacht? Und wie wichtig ist euch das Material beim Tragen – merkt ihr einen Unterschied zwischen bedruckten und unbedruckten Funktionsshirts?
Viele Grüße
Gilbert